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Gottes Segen weitertragen: Evangelische Kitas feiern „Reformation to go“ in der Christkirche in Rendsburg


Datum: 09.06.2017

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Rendsburg, 09.06.2017. Rund 100 „Aktive“ aus dem Evangelischen Kitabereich in Schleswig-Holstein folgten am Freitag der Einladung zu einem Segensgottesdienst mit Markt der eigenen Möglichkeiten in der Christkirche in Rendsburg. Anlass der festlichen Veranstaltung war das 500jährige Reformationsjubiläum.

Am Nachmittag konnten die Besucher*innen – größtenteils Mitarbeitende Evange-lischer Kitas – im gesamten Kirchraum vielfältige Anregungen einsammeln, zu biblischen Geschichten im Sand malen, selbst Salben oder Seedballs herstellen, bewegte Segensrituale erleben, Segensschatzkisten ausprobieren, Meditieren und vieles mehr. Eine Diashow zeigte in Endlosschleife die Teilnehmenden der Veranstaltung selbst als „Segensträger*innen“: „Denn den Segen Gottes können wir an andere weitergeben“, so Pastorin Maike Lauther-Pohl. „Pädagogische Fach-kräfte tun dies Tag für Tag.“ Die Theologische Referentin für Religionspädagogik beim Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e.V. (VEK) hatte mit einem nordkirchenweiten Arbeitskreis den Festtag vorbereitet.

„‘Ich will dich segnen‘ – dieses Wort führt uns direkt in das Zentrum dessen, worum es geht, wenn wir in diesem Jahr 500 Jahre Reformation feiern“, sagte Bischof Gothart Magaard in seiner Predigt beim fröhlichen Gottesdienst zum Ausklang der Veranstaltung: „Denn Martin Luther und die anderen Reformatoren haben damals neu entdeckt, dass am Anfang von allem die Zusage Gottes an uns steht. Kein ‚du sollst‘, kein ‚du musst‘, nicht einmal ein ‚du darfst‘ – sondern ein ‚Ich will‘.“ Segen sei ein uneingeschränkt gutes Geschenk, „weil er Gottes Handeln ist“.

Ein Tag wie dieser könne dazu beitragen, sich gemeinsam dieser Quelle des Glaubens, des Vertrauens in Gott und die Welt zu vergewissern. „Er soll dazu beitragen, dass wir fühlen, hören, schmecken und sehen wie menschenfreundlich Gott ist – ehe wir wieder aufbrechen an unsere Dienst- und Heimatorte und in unsere Alltage“, so Magaard. Und weiter: „Für Sie ist damit auch der Dienst in den Kindertagesstätten verbunden. Es ist aus meiner Perspektive eine der wichtigsten Aufgaben in unserer Kirche: die wichtigsten Entwicklungsschritte eines Kindes vollziehen sich hier, und auch das elementare Vertrauen zu Menschen, zu Bezugspersonen außerhalb der eigenen Familie entsteht an diesen Orten. Es entsteht, weil Sie die Kinder begleiten, und das oftmals so engagiert, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur sein können. Dafür gilt Ihnen mein Dank.“

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